Unter allen Tiefkühlprodukten wird das Segment der IQF-Heidelbeeren in den kommenden Jahren voraussichtlich das am schnellsten wachsende sein, was auf die steigende Nachfrage seitens der Back- und Süßwarenindustrie weltweit zurückzuführen ist. Die Verarbeitung von IQF-Heidelbeeren stellt die Heidelbeerverarbeiter jedoch vor gewisse Herausforderungen, und die Bewältigung dieser Herausforderungen wird den entscheidenden Unterschied in der Qualität auf dem Markt ausmachen.
Die häufigsten Herausforderungen beim Einfrieren von Heidelbeeren sind das Aussehen, die Ausbeute und der Feuchtigkeitsverlust.
Eine der größten Herausforderungen beim Einfrieren von Heidelbeeren besteht darin, Risse und Verbrennungen an der Beerenoberfläche zu vermeiden. Diese können durch eine zu langsame Gefrierzeit und/oder die Verwendung von Metallgitterbändern entstehen. Eine weitere Herausforderung für Heidelbeerverarbeiter besteht darin, den Wasserverlust zu minimieren und gleichzeitig die Ausbeute sowie die Rentabilität auf einem hohen Niveau zu halten.
Wie lassen sich die häufigsten Herausforderungen beim Anbau von Heidelbeeren bewältigen?
Um ein gutes Endergebnis bei IQF-Heidelbeeren zu erzielen, ist die Vorbehandlung von großer Bedeutung. Viele Verarbeiter von IQF-Heidelbeeren konzentrieren sich ausschließlich auf den Gefrierprozess und vernachlässigen dabei die Bedeutung der Vorbehandlung.
Die typische Vorbehandlung für Heidelbeeren umfasst das Vorkühlen und Entwässern, wobei besonderer Wert auf eine effiziente Entwässerung gelegt wird, um übermäßige Feuchtigkeitsansammlungen auf der Oberfläche des Produkts zu vermeiden. Das Waschen ist bei kultivierten Heidelbeeren gängige Praxis, während Wildheidelbeeren nur selten gewaschen werden. Das Entrappen mithilfe von Trommelmaschinen ist ein weiteres gängiges Verfahren.
Nach der Vorbehandlung sind die Heidelbeeren bereit für das IQF-Gefrieren. Die Auswahl der richtigen Gefrieranlagen stellt eine weitere Herausforderung dar, da es aufgrund der Empfindlichkeit der Heidelbeeren schwierig ist, das natürliche Aussehen der Beeren nach dem Einfrieren zu bewahren.
Der OctoCore™-Gefrierschrank ist aufgrund mehrerer spezifischer technischer Merkmale, die zu einem natürlichen Aussehen, geringem Wasserverlust und einer hohen Ausbeute beitragen, die optimale Gefrierlösung für IQF-Heidelbeeren. Mithilfe einstellbarer Lüftergeschwindigkeiten erzeugt der OctoCore in jeder Gefrierzone den optimalen Luftstrom, was zu einer schonenden und dennoch schnellen Krustenbildung führt. Zudem spielen die perforierten Bodenplatten des OctoCore, eine der wichtigsten Innovationen dieses IQF-Tunnelgefriergeräts, eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Oberflächenrissen oder Verbrennungen an den Heidelbeeren.
Das Ergebnis sind gut voneinander getrennte, natürlich aussehende Heidelbeeren, die sich leichter verkaufen lassen – oft zu einem höheren Preis.
Der OctoCore™-Gefrierschrank verfügt über mehrere Gefrierzonen – jede mit einer einstellbaren Lüftergeschwindigkeit. Diese Funktion sorgt für eine einzigartige Aerodynamik, die im Vergleich zu anderen IQF-Lösungen zu einer deutlich geringeren Schneebildung führt. Weniger Schneebildung bedeutet weniger Austrocknung des Produkts, was wiederum eine höhere Ausbeute und höhere Gewinne für den Verarbeiter bedeutet. Darüber hinaus lässt sich die Drehzahl der OctoCore™-Ventilatoren über Frequenzumrichter regulieren, was einen vollständig auf die jeweilige Produktart in jeder Gefrierzone abgestimmten Luftstrom ermöglicht. Diese Funktion führt zu Energieeinsparungen, die bis zu 30 % betragen können.