Goji-Beeren (auch Wolfsbeeren genannt) stammen ursprünglich aus dem Himalaya-Gebirge in Tibet und der Mongolei. In Asien, insbesondere in China, werden Goji-Beeren seit Generationen wegen ihrer vielfältigen ernährungsphysiologischen Vorteile verzehrt. Auch die westlichen Verbraucher haben dieses Superfood gerne in ihre Ernährung aufgenommen. Getrocknete Goji-Beeren, die wie Rosinen aussehen, werden heute als gesunder Snack verzehrt – gemischt mit Müsli, Haferflocken, Joghurt oder in Kombination mit rohen Nüssen. Es ist kein Wunder, dass Goji auch bei den Menschen im Westen das Vertrauen gewonnen hat – dank der Vielzahl an Vitaminen und Antioxidantien sowie des geringen Kaloriengehalts gilt Goji als Quelle der Jugend.
Über Jahrhunderte hinweg wurden Goji-Beeren in großen Höhen geerntet, und die einzige unter diesen Bedingungen verfügbare und praktikable Konservierungsmethode war das Trocknen. Die Fortschritte in der Gefriertechnik haben jedoch zu einem neuen Trend in der Goji-Verarbeitung geführt: IQF-gefrorene Goji-Beeren.
Durch das IQF-Gefrieren von Goji-Beeren bleiben der ursprüngliche Geschmack und die Form der Beeren erhalten, und die Endverbraucher können eine ganz neue und schmackhafte Beerenart entdecken. Mit ihrer ausgewogenen Balance zwischen süß und sauer schmecken die IQF-gefrorenen Beeren besser als getrocknete und eröffnen den Goji-Verarbeitern neue Geschäftsmöglichkeiten.
Wo genau liegt also die Geschäftsmöglichkeit?
Die Rechnung ist einfach: Um 1 kg getrocknete Goji-Beeren herzustellen, werden etwa 8 kg frisches Produkt benötigt. Gleichzeitig ergeben 8 kg frische Goji-Beeren aufgrund der Volumenvergrößerung beim Einfrieren etwas mehr als 8 kg IQF-gefrorene Goji-Beeren. Und hier kommt die überraschende Wendung: Der Großhandelspreis pro Kilogramm für gefrorene und getrocknete Goji-Beeren ist sehr ähnlich und liegt zwischen 5 und 9 USD. Wir sprechen also von einem Rentabilitätsverhältnis von etwa 1 zu 8 zugunsten der IQF-gefrorenen Goji-Beeren gegenüber den getrockneten.
Wie sieht es mit bewährten Verfahren bei der Verarbeitung aus?
Goji ist ein relativ einfach zu handhabendes Produkt. Die Ernte mag zwar etwas knifflig sein, doch auch hierfür stehen zunehmend mehr Technologien zur Verfügung. Was die Vorbehandlung betrifft, so werden Goji-Beeren in der Regel auf dem Hof gewaschen und in einem Kühlhaus vorgekühlt, bevor sie eingefroren werden. Das Ziel der Vorkühlung ist es, die Temperatur des Produkts auf +5 °C zu senken – je niedriger die Temperatur vor dem Einfrieren, desto besser die Gefrierleistung. Die gefrorenen Goji-Beeren sind zwar offensichtlich etwas empfindlicher als getrocknete, bieten jedoch einen weiteren wertvollen wirtschaftlichen Vorteil: den Erhalt der Stiele. Die Goji-Verarbeiter, die OctoCore-IQF-Gefriergeräte einsetzen, berichten erfreut von einem wunderschön gefrorenen Produkt mit Stiel – auf diese Weise behält das Produkt beim Auftauen ein sehr natürliches Aussehen, da der Stiel die Form und Struktur der Goji-Beeren bewahrt. Zudem wurde berichtet, dass es ausschließlich dem OctoCore-Gefriergerät gelingt, den Goji-Stiel nach dem Einfrieren grün und natürlich zu belassen, was natürlich zu einem ansprechenden Aussehen des Tiefkühlprodukts und einem höheren Verkaufspreis beiträgt.
Insgesamt bleiben durch das Einfrieren von Goji-Beeren der natürliche Geschmack, die Bissfestigkeit und das Aussehen erhalten, während der geringe Wasserverlust und die Volumenvergrößerung zur Rentabilität des Verarbeiters beitragen. Als neuesten Trend in der Goji-Verarbeitung ist zu erwähnen, dass Bio-Goji-Beeren im IQF-Verfahren zunehmend Beachtung finden und Verarbeiter dies als wichtige Investitionsmöglichkeit betrachten. Eines ist klar: Goji-Beeren sind nicht mehr wegzudenken, und die getrocknete Variante war nur ein bescheidener Anfang dessen, was diese Beere zu bieten hat.