Genau wie von allen anderen Akteuren der Lebensmittelbranche wird auch von den Verarbeitern von Meeresfrüchten zunehmend erwartet, dass sie dem Endkunden qualitativ hochwertige Produkte liefern. Ihre besondere Herausforderung besteht darin, mit einem Produkt umzugehen, das in der Regel teurer als andere Produkte und schwieriger zu verarbeiten ist.
Hersteller von Meeresfrüchten müssen nachweisen, dass sie in der Lage sind, die Frische zu bewahren, die Qualität von der Ernte bis zur Auslieferung zu gewährleisten und den Einzelhändlern Meeresfrüchteprodukte anzubieten, die eine möglichst lange Haltbarkeit aufweisen und alle Lebensmittelsicherheitsstandards erfüllen.
Die Gefriertechnik versucht, Lösungen für diese Probleme zu finden. Erfolgreiche Unternehmen sind stets bestrebt, ihre Produktion und ihre Produktpalette zu erweitern; dies kann jedoch auch bedeuten, dass ihre Gefriertechniken schnell an ihre Grenzen stoßen – beispielsweise beim manuellen Einfüllen von Trockeneispellets in Behälter, was sehr arbeitsintensiv ist. Um die Produktionspalette zu diversifizieren und saisonale Nachfrageschwankungen zu nutzen, müssen Verarbeitungsbetriebe ermitteln, welche Technologie ihnen die beste Lösung bietet.
Was Sie über das Einfrieren von frischen Garnelen wissen sollten
Ein Produkt aus dem Bereich Meeresfrüchte, dessen Einfrieren eine Herausforderung darstellt, sind Garnelen. Bei der Verwendung der Kühllagerung als Gefrierverfahren für Garnelen treten eine Reihe von Herausforderungen auf. Sowohl rohe als auch gekochte IQF-Garnelen können während der Lagerung in der Kühllagerung Gerüche entwickeln. Je höher die Lagertemperatur ist, desto schneller entwickeln die Garnelen diese Gerüche. Eine weitere Herausforderung ist die Klebrigkeit der rohen Garnelen, die bei der Einfrierung in Blöcken zur Bildung von Klumpen und Blöcken führen kann.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass sowohl rohe als auch gekochte Garnelen während der Lagerung im Kühlhaus durch Glasieren oder eine geeignete Verpackung ausreichend vor Austrocknung geschützt werden müssen. Der Glasiervorgang sollte regelmäßig überprüft und erneuert werden. Neben dem Risiko des Austrocknens in den Kühlhäusern ist der optimale Zeitpunkt des Einfrierens ein entscheidender Faktor, da eine zu kurze Einfrierzeit zu einem unvollständigen Durchfrieren des Kerns führen kann, während eine zu lange Einfrierzeit „Gefrierbrand“ und Austrocknung zur Folge haben kann. Das Austrocknen beeinträchtigt natürlich die Textur und die Qualität des Produkts.
Was bedeutet „IQF-Garnelen“?
Im Gegensatz zum Blockgefrieren, bei dem die Garnelen gewogen und in mit Wachs laminierte Kartons mit einer Einlage aus wasserfestem Material verpackt werden, werden beim Einzelgefrieren (IQF) die blanchierten oder sortierten Garnelen einzeln auf das Förderband der IQF-Maschine geladen und im Gefriertunnel schnell eingefroren. Das Endergebnis sind einzeln gefrorene Garnelen, deren natürliches Aussehen erhalten bleibt. Die IQF-Technologien stellen eine deutlich bessere Lösung für das Einfrieren von Garnelen dar und bieten eine Reihe von Vorteilen. IQF-Gefriertechnologien frieren das Produkt in erheblich kürzerer Zeit bis in den Kern ein und bieten die höchste Gefrierkapazität pro Quadratfuß.
Die klebrige Konsistenz von Garnelen erschwert die Reinigung der Verarbeitungsanlagen, was das Risiko einer Kreuzkontamination erhöht. Dies ist eine weitere Herausforderung, die von einigen innovativen Anbietern von IQF-Technologie erfolgreich gemeistert wurde – zur Gewährleistung einer zuverlässigen Lebensmittelsicherheit. Eine Reihe von Konstruktionsmerkmalen trägt dazu bei, die Vermehrung von Bakterien sowie die Kontamination zwischen verschiedenen Produktchargen im IQF-Tunnel zu verhindern.
Inwiefern unterscheidet sich das IQF-Gefrierverfahren für Garnelen von anderen Methoden?
Was den Nachteil des Feuchtigkeitsverlusts beim Gefrieren im Kühlhaus betrifft, bieten einige IQF-Technologien erneut eine bessere Lösung zur Minimierung des Feuchtigkeitsverlusts bei Garnelen. Durch den Einsatz einer Glasur als Vorbehandlung gefriert ein IQF-Tunnel die Oberfläche der Garnelen schnell ein, sodass die Feuchtigkeit des Produkts während des Gefrierprozesses nicht verloren geht. Dies führt zu optisch ansprechenderen Garnelen und höheren Erträgen, was die Rentabilität steigert.
Es ist eine Tatsache, dass der Endverbraucher von heute immer höhere Ansprüche an die Qualität von Tiefkühlprodukten stellt. Garnelenverarbeiter stehen vor der Herausforderung, optisch ansprechende Garnelen mit intakten Antennen und natürlicher Farbe anzubieten. Es hat sich gezeigt, dass nur die IQF-Technologie dieser Herausforderung erfolgreich gerecht werden kann.
Ein weiterer Vorteil des Einsatzes der IQF-Technologie zum Einfrieren frischer Garnelen besteht darin, dass einzeln gefrorene Garnelen innerhalb weniger Minuten aufgetaut oder direkt aus dem gefrorenen Zustand zubereitet werden können, während Garnelenblöcke an der Luft oder in Wasser aufgetaut werden müssen und der Auftauvorgang bis zu 20 Stunden dauern kann. Eine schnellere Methode zum Auftauen von Garnelenblöcken ist das Wassersprühverfahren, bei dem ein Wasserstrahl zum Aufbrechen der Blöcke eingesetzt wird; diese Methode beschädigt jedoch die Garnelen und beeinträchtigt die Produktqualität.
Welchen IQF-Garnelen-Gefrierschrank soll man wählen?
Die OctoCore-IQF-Gefriertechnologie gilt bei vielen Garnelenverarbeitern bereits als Lösung für all diese Probleme. Da sie nicht nur das natürliche Aussehen der Garnelen bewahrt, sondern auch dafür sorgt, dass alle Teile nach dem Auftauen intakt bleiben, erfüllt sie die entscheidenden Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit und gewährleistet gleichzeitig die Rentabilität des Verarbeiters. Es ist offensichtlich, dass die Marktanforderungen neue Trends bei den in dieser Branche eingesetzten Technologien vorgeben, und IQF eignet sich ideal für den Gefrierprozess von Garnelen.